HD+

FAQ

11.02.2019

Rennveranstalter kritisieren Formel-1-Besitzer

London (SID) - Sechs Wochen vor Beginn der neuen Formel-1-Saison haben zahlreiche Rennveranstalter die Besitzer der Königsklasse kritisiert und mehr Mitspracherecht gefordert. Bei neuen Vorhaben gebe es einen "Mangel an Klarheit", zudem fehle die "Einbindung der Veranstalter bei ihrer Umsetzung", heißt es unter anderem in einem Schreiben der Formula One Promoters Association (FOPA), in der 16 Promoter organisiert sind - darunter auch die Betreiber des Hockenheimrings.

Die FOPA fand auch deutliche Worte für den geplanten Expansionskurs von Liberty Media, der unter anderem Rennen in Miami/USA oder Hanoi/Vietnam vorsieht. "Neue Rennen sollten nicht zum Nachteil der bestehenden Veranstaltungen aufgenommen werden", hieß es in dem Schreiben. Nach dieser Saison, die am 17. März in Australien beginnt, laufen etwa die Verträge der Rennen in Hockenheim, Silverstone, Barcelona oder Mexiko aus.

Zudem sei es nicht im Interesse des Sports, dass die Formel 1 in immer mehr Ländern ins Pay-TV abwandert. Die Veranstalter fordern stattdessen einen "freien Zugang zu Inhalten und Übertragungen" für die Fans.

Um die Probleme zu lösen, bittet die FOPA ihre Hilfe an. "Kurz bevor unser Sport, den wir über so viele Jahrzehnte promotet haben, in die neue Saison startet, erhoffen wir uns einen gemeinsamen Ansatz zur weiteren Entwicklung der Meisterschaft und die Möglichkeit, der Formel 1 und der FIA unsere Erfahrung und Kompetenz partnerschaftlich anbieten zu können", hieß es.

Die aktuellsten News

Brandaktuell & wissenswert

25.06.2019

Technikchef Lowe verlässt Williams endgültig

Technikchef Paddy Lowe hat den strauchelnden Formel-1-Rennstall Williams nach der bisher so enttäuschend verlaufenen Saison endgültig verlassen.

25.06.2019

Vettel-Strafe: FIA-Präsident Todt verteidigt Rennkommissare

In der Kontroverse um die Zeitstrafe gegen Sebastian Vettel in Kanada hat sich Jean Todt klar hinter die Entscheidung der Rennkommissare gestellt.

25.06.2019

Formel 1: Ferrari lässt Vettel-Strafe erneut prüfen

Der Formel-1-Rennstall Ferrari will die umstrittene Fünf-Sekunden-Strafe gegen den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel nicht hinnehmen.