31 Tage Vorbereitung, 74 Set-Mitarbeiter, 96 gecastete Darsteller – die Produktion des neuen HD+ Werbespots hatte es in sich. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Aus fast zwei Stunden Filmmaterial entstand ein 30-Sekünder, der mit bildgewaltigen Szenen und augenzwinkerndem Humor zeigt, worauf der Zuschauer verzichtet, wenn er mangels HD+ Receiver Privatsender nicht in HD empfangen kann.
Über 450 Mal wird der Spot auf den Sendern Sat.1, ProSieben und kabel eins bis zum 31. Januar gelaufen sein.
Das ist die Story: Während es draußen in Strömen regnet, macht es sich drinnen ein Mann vor dem Fernseher bequem. Es klingelt an der Haustür, der Mann öffnet – und im Lichtkegel steht ein monströser, brüllender Ork. Anstatt vor Schreck die Tür zuzuschlagen, zeigt der Mann echtes Bedauern. Der Off-Sprecher verrät den Grund: Wer kein HD+ hat, kann die schönsten HD-Momente nicht hereinlassen. Tieftraurig dreht sich das Monster zu einer Gruppe von TV-Figuren um, die ebenfalls im Vorgarten auf ihren Auftritt im hochauflösenden HD wartet. Enttäuscht lassen Fernsehprotagonisten wie ein Transformer, Bond-Girl oder Box-Champion die Köpfe hängen. Sie werden wohl im Regen stehen bleiben müssen. Aber da naht Rettung: Heldenhaft bringt ein Elektrofachhändler den HD+ Receiver. Und so sitzen am Ende doch noch alle glücklich vereint vor dem Fernseher und können HD+ selbst erleben.
Das Happy End wird verlängert durch einen Tag-On, in dem die Phantasiewesen und der Zuschauer gebannt vor dem Fernseher sitzen und dabei keinerlei Störgeräusche dulden. Dieser Nachklapper endet mit dem Hinweis auf den alternativen HD+ Empfang über Entertain Sat. Andere Varianten thematisieren den Empfang über Sky oder mit einem CI Plus-Modul für HD+.
Entwickelt wurde der Film von der Münchener Agentur Hello, produziert von der Berliner Produktionsfirma Bigfish. Regie führte der renommierte New Yorker Regisseur Mike Long. Die Special Effects entstanden bei dem PostProduction-Haus UNCLE Berlin. Während der Dreharbeiten setzte das Filmteam eine Berliner Wohnstraße unter Wasser – ein Feuerwehrauto mit Spezialausrüstung produzierte einige Tausend Liter – und ließ die 17 Darsteller eine ganze Nacht lang im eiskalten Regen stehen. Nach 16 Stunden Dreh und 74 Litern Kaffee war alles geschafft. Und auch die Anwohner konnten wieder beruhigt auf die Straße gehen. Schließlich hatte die Firma Barney's FX Make-up, die bereits für einige Harry Potter-Filme engagiert war, eine so realistische Ork-Maske gestaltet, dass sich während der Dreharbeiten Angst und Schrecken in dem Viertel verbreitete.